An ein Telefon, das nachts nicht mehr wegen Ethans Krisen vibrierte.
An Abendessen, bei denen niemand meine Großzügigkeit als Familienehre verkaufte.
An Kontoauszüge, die nicht länger fremde Leben tarnten.
Manchmal fragte ich mich, warum ich so lange gewartet hatte.
Die ehrliche Antwort war nicht schön: weil ich geglaubt hatte, Liebe müsse beweisen, dass sie bleiben kann, auch wenn sie ausgenutzt wird.
Heute glaube ich etwas anderes.
Liebe darf helfen.
Liebe darf tragen.
Aber Liebe muss nicht verschwinden, damit ein anderer größer aussieht.
Ethan hatte mir vor dem Gerichtsgebäude 25.000 Dollar angeboten, als wäre das der Preis für meine Würde.
Er hatte sich verrechnet.
Nicht nur bei mir.
Bei allem.