Sie musste nur den ersten Satz sagen.
Der Rest war unsere Verantwortung.
Als wir zu Hause ankamen, hing das alte weiße Konzertkleid noch immer in einer Schutzhülle im hinteren Teil ihres Schranks.
Meredith hatte es nie weggeworfen, aber auch nie wieder hervorgeholt.
Chloe sah es an und fragte, ob wir es spenden könnten.
“Bist du sicher?”, fragte Meredith.
“Ja.
Es gehört zu einem Tag, an dem ich gar nicht spielen wollte.”
Am nächsten Morgen legten wir das Kleid in eine Spendenbox.
Chloe klebte einen kleinen goldenen Stern auf die Verpackung, denselben Stern, der früher auf der Hülle ihres Tablets geklebt hatte.
Dann schloss sie den Deckel selbst.
Diesmal war eine geschlossene Tür kein Gefängnis.
Sie war ihre Entscheidung.